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Zur Therapie

Für
alle Patienten gibt es gemeinsame An- und Abreisetage.
Am Anreisetag erfolgen Aufnahme-gespräche mit den Eltern.
Die wichtigste Verbindung
zwischen Eltern und Kind während der Behandlungszeit im
Schulkindbereich sind sehr regelmäßige briefliche
Kontakte. Anrufe der Eltern, um sich beim Therapeuten
nach dem Kind zu erkundigen, sind ebenfalls möglich und
gewünscht.
Die
Elternbesuchstage sind fester Bestandteil des
sprachlichen Stufenprogramms. Nach 5 Wochen Aufenthalt
(noch im Zeitraum der sprachlichen Übungsphase) wird ein
erster Besuchstag für alle Eltern empfohlen.
Daran schließt sich nach ca. 7 Wochen eine zweite
Besuchsmöglichkeit für Angehörige an. Elternseminare mit
wichtigen Informationen werden zur Anreise sowie an den
beiden Besuchstagen angeboten.
Ein individuelles
Abschlussgespräch findet zur Abreise statt.

Die Therapie der Vorschulkinder erfolgt immer gemeinsam
mit einer elterlichen Begleitperson.
Die
Informationen
zum aktuellen Therapieablauf erfolgen somit unmittelbar.
Es findet tägliche Sprachtherapie in Kleingruppen,
ergänzt durch Atem- und Singtherapie, durch individuelle
sprachliche Therapien sowie durch die ganztägige
sprachheilpädagogische Betreuung im Gruppenverband oder
in Einzeltherapie statt.


Alle Kinder nehmen auch an der
täglichen rhythmisch-musikalischen Bewegungserziehung
teil. Entspannungs-verfahren (Autogenes Training,
progressive Muskel-entspannung, Imaginationsübungen)
werden kindgerecht vermittelt.

Verhaltenstherapeutische
und heilpädagogische Ansätze finden zum Aufbau
kommunikativer und sozialer Kompetenzen sowie beim
sprachlichen Belastungstraining gezielt
Berücksichtigung.
Psychologisch geführte Therapie (z. B.
Klienten-zentrierte Spieltherapie, Selbstsicherheitstraining) ist integrierter Bestandteil
der Förderungen.
Dazu kommen der gezielte Einsatz von Reittherapie,
Ergotherapie (u. a. Töpferwerkstatt), Bewegungs-therapie
im Wasser (u. a. Kneipp-Therapie und Sauna) sowie ein
umfangreiches Angebot an motopädisch gelenkter
Freizeitgestaltung.


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